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MEILENSTEINE VON LONGINES IN DER UNTERSTÜTZUNG VON PIONIEREN UND PILOTEN

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Im Folgenden wird eine Auswahl der legendärsten Uhren aus der Produktion von Longines vorgestellt, die speziell für Forscher, Pioniere und Piloten ebenso wie für Zeitmessungsaufgaben entworfen und hergestellt worden sind. Longines hat als erster Uhrenhersteller den Flyback-Chronographen oder auch den zentralen Minutenzähler eingeführt – und diese Entwicklungen durch Patente schützen lassen.
Erster Armband-Chronograph, 1913
Longines Handaufzugwerk mit Säulenrad Cal. 13.33Z, mit Hilfszifferblatt für 30-Minuten-Zähler und Eindrücker-Bedienung, auf die Fünftelsekunde genau. Modell aus dem Jahr 1919. Longines begann 1913 mit der Produktion dieses Kalibers.
Longines Fliegeruhr (Ref. 3796), 1936
Übergrosse Fliegerarmbanduhr (47.5 Millimeter), Longines Handaufzug Cal. 18.69N, konzentrisch rotierende Scheibe mit sekundengenauer Kalibrierung zur Synchronisierung mit einem Funkzeitzeichen, Vierkörpergehäuse aus Edelstahl, beidseitig drehbare Lünette zur Anzeige der Restzeit. Drehbarer innerer Teil des Zifferblatts ähnlich wie bei der Weems Second-Setting Watch aus dem Jahr 1929. Dieses Modell datiert aus dem Jahr 1936.
Lindbergh Stundenwinkeluhr (Ref. 3210), 1931
Übergroße Fliegerarmbanduhr aus Edelstahl mit Stundenwinkel zur Navigation, Vierkörpergehäuse, silberne Drehlünette mit 15 Grad Kalibrierung in blauem Email, Durchmesser von 47 Millimetern, Longines Handaufzug Cal. 18.69N. Drehbarer innerer Teil des Zifferblatts mit Kalibrierung für 60 Sekunden und 15 Grad. Modell aus dem Jahr 1938, Produktion begann 1931. Erste Uhr mit Drehlünette.
Longines Weems New Second-Setting Watch (Ref. 4036), 1935 patentiert
US-Pat. 2008734, in Anlehnung an den von Philip Van Horn Weems ursprünglich im Jahr 1929 eingereichten Antrag zur Patentierung seines Designs für eine Pilotennavigationshilfe, der sogenannten «Second-Setting»-Uhr. Dies war die erste Armbanduhr mit drehbarer Lünette mit 60-Sekunden-Skala zur Synchronisierung mit einem Funkzeitzeichen. Dieses Modell mit einem 34-Millimeter-Gehäuse datiert aus dem Jahr 1937, Longines Handaufzug Cal. 11.68Z.
Longines Flyback-Armbandchronograph (Ref. 3770), 1935
Der weltweit erste patentierte Chronograph mit Flyback-Funktion. Ab 1936 ausgerüstet mit dem Longines Uhrwerk Cal. 13ZN. Dreikörpergehäuse aus 18-karätigem Gold, Durchmesser 39,5 Millimeter, zweifarbiges, versilbertes Sektor-Zifferblatt, rote Telemeter-Skala, konzentrische Tachymeter-Skala, zwei Hilfszifferblätter für 30-Minuten-Zähler und permanete Sekunde.
Longines Armbandchronograph mit zentralem Minutenzeiger (Ref. 5699), 1942 patentiert
Übergroßer Chronograph (39,5 Millimeter) mit Anzeige der vergangenen Minuten aus dem Zentrum (roter Zeiger), Patent von 1942, Longines Handaufzug Cal.  13ZN 12, wasserfestes Zweikörpergehäuse, verschraubter Boden, mattsilbernes Zifferblatt, Fünftelsekunden-Skala, blaue Telemeter-Skala aussen, blaue Tachymeter-Skala innen, leuchtende blaue Stahlzeiger, zwei Hilfszifferblätter für 12-Stunden-Zähler und permanente Sekunde, hergestellt 1945.
Longines Flieger-Armbandchronograph mit Startzeitanzeige (Ref. 3811), 1937
Eindrücker-Chronograph, 30-Minuten-Zähler und permanente Sekunde, Longines Handaufzug Cal. 13ZN mit Säulenrad, schwarzes Zifferblatt mit grossen leuchtenden Ziffern und Zeigern, Drehlünette mit leuchtendem Dreieckpfeil für gute Sichtbarkeit bei Nachtflügen, hergestellt 1937.
Longines Hochfrequenz-Chronograph mit Schleppzeiger für die Sportzeitmessung (Ref. 7411), 1966
Chronograph mit Zähler und Schleppzeiger (66 mm), großer Drücker für Start, Stopp und Reset; Schleppzeiger-Drücker auf der 11-Uhr-Position. Hochfrequenz-Uhrwerk mit 36 000 Schwingungen pro Stunde (Longines Handaufzug Cal. 262), Vernier-Skala zur Anzeige von Zehntelsekunden, Hilfszifferblätter für 30-Minuten-Zähler und permanete Sekunde. Mit der Produktion von Hochfrequenz-Chronographen (36 000 Schwingungen pro Stunde) mit 24-Stunden-Anzeige wurde 1939/40 begonnen. Dieses Modell datiert von 1966.
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